Kommunale Aktionäre

Organsisation

VKA RWE Westfalen

Vereinigung der kommunalen Aktionäre der RWE

Sitz der Gesellschaft ist Dortmund

Vorsitzender ist Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau 

 

Die Gesellschaft vertritt die kommunalen Anteilseigener von RWE-Aktien im Bereich Westfalen.


Ullrich Sierau

Vorsitzender

VKA RWE Westfalen


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Gesellschaftervertrag
Gesellschaftsvertrag idF vom 27 10 2014.
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Gesellschafterverzeichnis
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VKA RWE Westfalen GmbH

 

Warum sind wir Aktionäre der RWE AG?

Warum bleiben wir Aktionäre der RWE AG?

 

April 2017

 

Eine tolle Geschichte

 

Wie kommt Licht in die Wohnungen und Betriebe, damit Menschen nicht im Dunkeln sitzen? Wie werden Gebäude warm und machen so eine Wohnung zum Zuhause? Wie können Straßen und Plätze beleuchtet werden, damit Menschen sich hier sicher fühlen? Das waren vor über 100 Jahren die großen Herausforderungen der Elektrifizierung. Städte, Gemeinden und Landkreise taten sich zusammen, weil sie wussten: Gemeinsam können wir diese Herausforderungen für die Bürgerinnen und Bürger in Westfalen bewältigen.  In Dortmund, der größten Stadt Westfalens, hatten die neu gegründete Vereinigten Elektrizitätswerke Westfalen AG, also die VEW ihren Sitz. Geld gegen Aktien war das Prinzip, so konnten die VEW investieren und die Städte und Gemeinden waren am Gewinn beteiligt und sicherten die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger. Zeiten ändern sich und im Jahre 2000 verschmolzen die VEW in den RWE AG, Essen.  Die ehemaligen VEW-Aktionäre erhielten im Zuge dieser Verschmelzung Aktien der RWE AG.

 

Deshalb sind auch viele Städte und Gemeinden aus Westfalen RWE-Aktionäre und deshalb gibt es auch zwei Vereinigungen kommunaler RWE-Aktionäre: Einerseits unsere Vereinigung mit Sitz in Dortmund bei den DSW21 und zum anderen der Verband mit Sitz in Essen. Beide Gesellschaften sind voneinander völlig unabhängig und haben jeweils ihre eignen Gremien. Partnerschaftlich vertreten wir als Städte und Gemeinden unsere Interessen gegenüber der RWE und sind doch in einzelnen Fragen unterschiedlicher Auffassung – so, wie unsere Städte und Gemeinden eben auch verschieden sind..  

 

Die Interessen der Kommunen haben sich auch nach der Abspaltung der innogy SE von der RWE AG nicht geändert, auch wenn sich bisher keine Kommunen unmittelbar  an der innogy SE beteiligt haben . RWE hält zurzeit noch ca. 77 % an der innogy SE und wird auch in Zukunft Mehrheitsaktionär bleiben. Deshalb ist der Erfolg von innogy SE auch entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg der RWE AG. 

 

 

 

Zukunft.Sicher.Machen.

 

Das ist der neue Leitspruch der RWE AG  und das ist der Leitspruch, der auch für die Kommunen in Westfalen gilt: Wer will, dass Menschen auch in Zukunft mit Energie versorgt werden, die sicher und bezahlbar bleibt, wer die Energiewende wirklich meistern will, der kann das nur gemeinsam mit den Städten und Gemeinden erreichen.

 

Städte, Gemeinden, Kreise und Stadtwerke in Westfalen halten zur Zeit ca. 8 % aller RWE-Aktien, während es im Rheinland und in Rheinland-Pfalz ca. 15 % sind, zusammen  also ca. 23 %. Die kommunalen Aktionäre sind für RWE ein Ankeraktionär, der auch dafür sorgen kann, dass es keine unerwünschten Übernahmen gibt.

 

Die Städte und Gemeinden sind strategische Aktionäre, für sie zählt nicht allein der Aktienkurs. Wichtig sind stattdessen auch die Arbeitsplätze und die Standorte der RWE AG.

 

Und doch erwarten die Städte und Gemeinden natürlich wie alle Aktionäre eine möglichst hohe und stabile Dividende.

 

Die Städte und Gemeinden sind Inhaber der Nutzungsrechte an Wegen und Straßen, sie vergeben diese Rechte/Konzessionen an die Versorgungsunternehmen und erhalten dafür Konzessionsabgaben. 

 

Die Städte und Gemeinden sind verlässliche Kunden, denn ihre Verträge haben eine lange Laufzeit.

 

Städte und Gemeinden haben mit RWE bzw. innogy SE zahlreiche gemeinsame und erfolgreiche Beteiligungen an Stadtwerken.

 

Städte und Gemeinden sind die Garanten für eine erfolgreiche Dezentralisierung der Energieversorgung. 

 

Beispiele für aktuelle und zukünftige Zusammenarbeit: Gemeinsam können wir  Photovoltaikanlagen betreiben oder ein Solarpotenzialkataster mit Hilfe der Flug-Thermografie erstellen. Möglich sind auch Energieeffizienzanalysen für die Wasserwirtschaft, die Rückgewinnung von Wärme aus Abwasser, Elektromobilität und Lade-Infrastruktur, intelligente Straßenbeleuchtung, Breitbandverkabelungen, kommunale smarthome-Lösungen, öffentliches W-LAN im kommunalen Raum, Aufbau weiterer Speichertechnologien, Smart-City mit Steigerung der Energieeffizienz in Stadtquartieren, dezentrale Wärmenetze.

 

Damit diese vielfältigen Beziehungen mit den daraus resultierenden Kontakten möglichst effektiv zur Geltung kommen, gibt es die Vereinigung kommunaler RWE-Aktionäre in Westfalen. Sie hat die satzungsgemäße Aufgabe zu organisieren, dass eine einheitliche Auffassung der Gesellschafter in energiewirtschaftlichen und damit zusammenhängenden kommunalpolitischen Fragen gebildet und vertreten werden kann.